Völkerschlacht bei Leipzig

Den Entscheidungspunkt der Befreiungskriege kennzeichnete die Völkerschlacht bei Leipzig. Napoleon schickte die Franzosen in den Krieg gegen Deutschland und Europa. Dagegen kämpften Soldaten aus Preußen, Russland, Österreich und Schweden. Diese Länder stellte auch eine Truppe mit der gleichen Anzahl von Soldaten auf.

Drei Tage dauerte die gesamte Schlacht, vom 16. bis 19. Oktober 1813. Am ersten Tag ließ Napoleon seine Feldherren in, und um Leipzig Position belegen. Am Nachmittag schicke er bereits 8.000 seiner Soldaten los, um den Durchbruch des Befehlszentrums der gegnerischen Generale zu bewirken. Bereits an diesem Tag versuchten sie sich in riskanten und gleichzeitigen, entscheidenden Handlungen. Aber dieser Angriff ging für Frankreich erfolglos aus.

Bereits am zweiten Tag musste Napoleon einsehen, dass er im fremden Gebiet deutlich unterlegen war. Trotzdem dachte er nicht an Rückzug, weil er als Herausforderer seine Unterlegenheit nicht eingestehen wollte, und setzte dadurch seine Soldaten einer weiteren Gefahr aus.

Am dritten Tag aber siegten die Verbündeten nun und konnten die Franzosen massiv zurückdrängen. Beim Rückzug von Frankreich wurde die Truppe getrennt und selbst Napoleon konnte nur erschwert flüchten.

Bis zu diesem Zeitpunkt war diese Völkerschlacht die Größte der Weltgeschichte. Jeder sechste Soldat wurde dabei verletzt oder verlor dabei gar sein Leben. Auch die Zivilbevölkerung blieb davon nicht verschont. Die zivilen Opfer verloren nicht nur bei den Kriegen ihr Leben, sondern es starben auch noch viele durch die Spätfolgen an ausbrechenden Krankheiten. An den damaligen Krieg erinnert heute das Völkerschlachtdenkmal in Leipzig. Dieses Denkmal ist für alle öffentlich zugänglich und erinnert an das grausame Geschehen vor circa zweihundert Jahren.