Kriegsdenkmäler in Deutschland

Kriege sind immer sehr grausam, und viele unschuldige Menschen verlieren dabei ihr Leben. Um an die Verstorbenen zu gedenken, wurden Denkmäler gebaut, über 100.000 Kriegsdenkmäler gibt es in Deutschland. Ein Kriegerdenkmal hat wortwörtlich den Namen davon, dass jeder Gefallene auf dem Denkmal namentlich angeführt ist. Diese sind vorwiegend in den Gemeinden vorzufinden.
In Städten gibt es die Mahnmale und Regiment-Ehrenmale. An solchen gibt es keine Namensverzeichnisse, weil durch die hohe Anzahl der Verstorbenen, dass zu schwierig, beziehungsweise unmöglich gewesen wäre. Die sind eher mit einem Widmungstext versehen. Gespendet wurden die Denkmäler entweder von der Gemeinde oder vom Kriegerverein. Zu einem späteren Zeitpunkt wurden sie auch von Kirchengemeinden finanziert. Deshalb wurden diese dann vermehrt an Friedhöfen aufgestellt.

Beim Bundesministerium der Verteidigung am Berliner Dienstsitz wurde ein Ehrenmal für die im Dienst getöteten Bundesheerangehörigen aufgebaut. Für diese Gedenkstätte wurde der erste Stein erst im Jahr 2008 gelegt und ein Jahr später konnte das fertige Ehrenmal, am 8. September 2009 vom Bundespräsidenten Horst Köhler eingeweiht werden. Acht Meter breit und zehn Meter hoch ist dieses Ehrenmal. Das Besondere hier ist, dass die persönlichen Identifizierungsmarken der Soldaten, halbiert wurden und die Hälfte davon mit eingebaut wurde. Selbstverständlich ist das Denkmal für jedermann zugängig.

Alte Kriegsdenkmäler verkündeten Stolz, Gegenleistungsabsicht und absoluter Heereswillen, die neueren Denkmäler fordern aber zum Frieden auf. Manchmal wird auf so einem Ehrenmal auch an die zivilen Opfer gedacht.

Die größten Denkmäler befinden sich in Laboe bei Kiel, das Marine Ehrenmal und das sowjetische Ehrenmal im Berliner Treptower Park.

Bei der Gestaltung der neueren Denkmäler findet man oft Verzierungen aus christlichen Symbolen vor und die Bauart wurde tempelartig angefertigt.