Friede als politisches Ziel

Den Frieden zu erhalten muss das wichtigste Ziel unserer Politiker sein.

Vor 65 Jahren wurde in der japanischen Stadt Hiroshima die erste Atombombe abgeworfen. Dadurch wurde weltweit bekannt, welche tragischen Auswirkungen so ein Atombombenabwurf mit sich bringt. Trotz allem werden aber ungehindert diese atomaren Waffen erzeugt und die Länder rüsten sich damit auf. Viele unschuldige Menschen sterben oder siechen in Krankheit und Verzweiflung dahin.

Den Frieden zu erhalten und zu fördern, muss das politische Ziel sein und für Frieden dort zu sorgen, wo er im Moment nicht ist. Der österreichische Staatssekretär Josef Ostermayer zitierte, dass es sich lohne, mit allen Maßnahmen eine Friedenspolitik im Auge zu behalten und bereits in den Kindergärten und Schulen, die Erziehung zu mehr Toleranz zu fördern.

Der Zusammenschluss der Europäischen Gemeinschaft ist auch ein Zeichen für ein friedliches Miteinander. Ein Bund zwischen den verschiedenen Staaten, die gemeinsam die gleiche Rechte teilen. Was den Europäern besonders am Herzen liegt, ist Frieden, Sicherheit, Solidarität und Recht, wirtschaftliches und persönliches Wohlergehen, partizipatorische Demokratie. Bis zum heutigen Zeitpunkt haben sich eine halbe Milliarde Menschen, für diesen gemeinsamen Weg entschieden. Und in Zukunft werden es noch viel mehr werden. Bereits ab dem Jahr 2005 werden mit Kroatien und der Türkei Beitrittsverhandlungen geführt. Es werden hier noch viele Absprachen und Erwägungen nötig sein, aber es könnte daraus eventuell ein weiterer EU-Mitgliedstaat dazukommen.

Die Europäische Union ist bemüht eine eigene Sicherheits- und Verteidigungspolitik zu schaffen, auch in Zusammenarbeit mit der NATO, um die Mitgliedsstaaten von innen und außen ausreichend zu schützen.