Kriege und Wirtschaft / Finanzfolgen
Die Ausgaben für das Bundesheer im Krieg schnellen rasant in die Höhe. Folgende Maßnahmen um keine Schulden zu machen, wurden sich da ausgedacht, zuerst wurde neues Geld gedruckt. Dadurch war zwar der Mehrbedarf wieder gedeckt, nur da es für dieses geruckte Geld aber keine Gegenmittel gab, führte das aber rasch zur Inflation. Das heißt Geldentwertung. Viele Unternehmen gingen deswegen pleite. Da dadurch auch die Wechselkurse abgewertet wurden, lohnt es sich immer weniger Waren ins Ausland zu verkaufen. Für die ausländischen Anbieter aber waren die Wechselkurse sehr attraktiv und so kam es zu Importüberschüssen. Die Löhne wurden durch die Inflation deutlich gesenkt, die Leute waren auf Sozialleistungen angewiesen, die der Staat aber aufgrund der Inflation nicht erhöhte.
Dadurch ist alles verschoben worden, der Schuldner hatte jetzt einen besseren Stand als der Gläubiger. Der sich ein Haus kaufte, hatte keine Schulden mehr, aber hat durch die Immobilie aber den Wert. Derjenige, der Geld hatte, war auf einmal bettelarm.
Um an Geld zu kommen, hob der Staat von den Bürgern neue Steuern und Abgaben ein. Momentan brachte das dem Staat mehr Geld, aber dann hatte die Bevölkerung keines mehr zum Ausgeben.
Um einen Krieg zu bezahlen, ist der Staat sehr erfinderisch, damit er an zusätzliches Geld kommt. Somit musste in allen Bereichen des Staatswesens eingespart werden. Geld wurde auf inländischen Konten beschlagnahmt, privates Vermögen enteignet.
Zwangsprostitution wurde erzwungen, Frauen und Kinder wurden sexuell ausgebeutet. Genauso stand Geiselnahme, Verschleppung und Entführung auf dem Tagesplan. Die entführten Menschen wurden danach als Druckmittel oder als lebendige Schutzschilder vor der Polizei verwendet. Von reichen Leuten wurden die Kinder entführt und hohes Lösegeld dafür erpresst, das waren alles Aktionen, um an Geld für die Kriegsführung zu kommen.